Die Diskussion ist etwas schwierig, ich kann nur auf inhaltliche Kritik reagieren und auch nur diese kann ich annehmen (was ich auch bereitwillig mache). Die entscheidende Frage für mich bleibt damit aber auch, ob die Autoren den ihnen zur Verfügung gestellten Platz gut und schlecht genutzt haben - unabhängig vom Satz, denn der Redakteur bekomte vom Verlag einen bestimmten Zeichensatz, den er verteilt. Die jeweiligen Autoren haben also eine Zeichenvorgabe, die sie umsetzen. Das ist der einzige Maßstab, der für mich gültig sein kann.
Die andere Seite ist eine Verlagskritik, die selbstverständlich auch in einer Produktbewertung einfließt. Fakt ist, dass der Zeichenumfang pro Publikation gesenkt wurde, neuere Produkte, egal ob SC oder HC weniger Zeichen zur Verfügung haben als ältere. Der Satz wird entzerrt, diese Anthologie ist keine Ausnahme, sondern der Anfang.
Bardensang & Gaukelspiel hat den vielleicht etwas unglücklichen Status, der erste Band zu sein, den das betrifft. Auch zukünftige Publikationen werden sich dem stellen müssen.
Zitat:
Aber das kann ich bei dieser Kritik nicht berücksichtigen, denn es geht in diesem Thread ja nicht darum, über die Qualität der Arbeit von Redakteur/Autor zu befinden, sondern über die Qualität des Produktes, was wohlweißlich ein Unterschied ist.
Sicher ist das ein Unterschied, aber auch eine Frage des Fokus' - mich als Leser der Abenteuerbewertungen hier interessiert vor allem der Inhalt und das ist die Arbeit von Redakteur/Autor. Wiewohl ich einen Ärger über das neue Layout der DSA-Produkte nicht verwehren will und ich es sehr bedauerlich finde, wenn es dir den Lesespaß trübt, aber ich denke, diese Diskussion führt von der Bewertung des eigentlichen Abenteuers weg. Ich unterstütze aber, dass sie (an anderer Stelle) geführt wird.