Donner und Sturm

Moderator: Nebula


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 00:52 
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Meisterinformationen zu "Donner&Sturm Zeug": Er sagte "erlöst" nicht "befreit" im Bezug auf Emer oder?
Und ein "Juhu sie ist tot und muss nicht mehr leiden" hat erstmal ausser auf generelle Moral gar keinen politischen Effekt. (Im gegenteil bös gesagt braucht man ja jetzt keine Schwertzüge zur Rettung mehr hinschicken...)

Aber im Prinzip ist es jetzt bewiesen:
Wenn man gegen die Schwarzlande kämmpft, anstatt innenpolitische Probleme zu lösen, gibt es Leute die das scheisse finden, wenn man innenpolitische Querelen löst, anstatt das Schwarzreich zu erobern, finden das Leute scheisse, und wenn man beides machht, finden das auch Leue scheisse, weils ja unlogisch viele Ressourcen frisst...


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 00:59 
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Mithrandir hat geschrieben:
Meisterinformationen zu "Donner&Sturm Zeug": Er sagte "erlöst" nicht "befreit" im Bezug auf Emer oder?
Und ein "Juhu sie ist tot und muss nicht mehr leiden" hat erstmal ausser auf generelle Moral gar keinen politischen Effekt. (Im gegenteil bös gesagt braucht man ja jetzt keine Schwertzüge zur Rettung mehr hinschicken...)


Gut, das ist ein Argument... was den Rest angeht kann ich dir natürlich nicht zustimmen ;)


Und immer noch suboptimal... wohl der Normalzustand mittlerweile...


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 01:02 
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;) Ich sehe das halt wie bei der allgemeinen JdF Debatte

Da es Leute gibt die VIEL Epik wollen, LEute die es ab und an gut finden und LEute die es strikt ablehnen, wird jeder Plot immer einige "BÄ, scheisse!" Leute hervorrufen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 01:42 
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Jetzt siehst du mich erstaunt, Auri. Mir ist unverständlich, wie mein Post jetzt so eine heftige Reaktion hervorrufen konnte. Mithrandir hat ja schon genauer erläutert, was ich meine.

Dir jedenfalls empfehle ich wirklich, das Abenteuer einfach mal in die Hand zu nehmen irgendwann und zu versuchen, etwas unbelastet da ran zu gehen. Denn auf Basis von fünfzeiligen Posts in Internerforen kannst du ein 120-Seiten-Buch ja nur schwerlich in seiner Gänze erfassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 01:44 
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@Quendan:

Mich ärgert massiv dieses 'um Himmels Willen niemanden Spoilern' - auch wenn das bedeutet, dass man geschlagene eineinhalb Jahre Infos zurückhält. Genau das selbe Desaster gab's auch in der KmK und jetzt schon wieder.

*grummel*


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 04:01 
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Ja, ich meinte tatsächlich erlöstim Sinne von nicht mit zurück gebracht...

Aber ich muss Auri schon beipflichten:
Das grundsätzliche Problem, über das sie sich aufregt, ist ja die plötzliche Heftigkeit des Aventurien-Umbaus in unglücklicher Kombination mit einer mehr als 1jährig verspäteten Bekanntgabe unter "Berücksichtigung" eben dieser Auswirkungen.
Und Quenda, dass kann man selbst aus einer kurzen Zusammenfassung rauslesen.

Ich bsw, wie wohl auch Disaster (siehe Alveran), finden ja auch das AB an sich gut geschrieben - besonders den Rennteil, der auch losgelöst sehr zu empfehlen ist. Ich finde sogar den epischen Schluss gut, denn er ist so gut eben möglich auch plausibel erklärt.
Aber für alle, die diese Epik nicht so mögen, werden bei diesem AB das gleiche Problem wie beim JdF haben...
Es ist halt wieder einmal Geschmacksfrage.

gute nacht

gerion zander


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 07:36 
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Klar kann man aus einer kurzen Zusammenfassungen grobe Stoßrichtungen erkennen. Ich warne halt nur vor dem inzwischen weit verbreiteten Überinterpretieren auf Basis von Aussagen aus dritter Hand.

Ich kenne übrigens auch nur Zusammenfassungen und einzelne Teile des ABs. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 09:34 
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Es ist immer am besten sich ein Abenteuer durchzulesen und sich dan eine Meinung zu machen. :)

Bei den Ereignissen, die das Abenteuer bietet war es im Prinzip klar, dass es mehr reaktionen heraufbeschwört, als ein kleines Anthologie-Abenteuer.

Ist ja auch nicht schlimm.

Ich persönlich glaube ja, dass man sehr stark das Abenteuer trennen sollte in zwei Teile, da dieser auch inhaltlich serh unterschiedlich sind.

Meisterinformationen: Der Rennverlauf an sich gefällt mir wesentlich besser als der zweite Teil, wo es um Warunk geht. In Warunk sehe ich einige Probleme im Bezug auf den Kampf mit dem Donnersturm gegen den Schwarzen Wagen, das Todeskommando durch die Stadt und die Verheißung des Nekromantenrates.
Auch ist es am Ende so, dass die Helden nichts ändern können, was passiert, der Ausgang ist stark festgelgt worden (was leider nicht wirklich vermeidbar ist).
Und was auc noch nicht so schön ist: jetzt haben die Helden verdammt viel erreicht und müssen sich trotzdem zurückziehen.

Vielleicht wäre es wirklich besser gewesen, die ganze Thematik der Befreiung Emers in ein eigenständiges Abenteuer zu verlegen. Natürlich ist es ein gewisser überraschender Gag, man rechnet ja nicht damit, dass es beim Donnersturmrennen passiert, aber dennoch, ich glaube es wäre besser gewesen, es in ein Einzelabenteuer zu verfrachten.

Das beste am Schlußteil ist jedoch aus meiner Sicht Emers Befreiung und Tod. Dafür bin ich dem Abenteuer dankbar, denn es löst nun eindlich einer der größten Problematiken überhaupt. Und ihr Tod ist wesentlich besser als sie irgendwie seltsam wieder in den metaplot einzubinden. Finde ich also vollkommen in Ordnung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 10:35 
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Mal abseits von der eigentlichen Story: Wie ist denn die handwerkliche Qualität des Abenteuers? Ich halte diesen Punkt für viel wichtiger zu Beurteilung als die eigentliche Geschichte (hier kommt es eher auf persönlichen Geschmack an).

Sind die wichtigen NSCs beschrieben und mit sinnvollen Werten ausgestattet? (Mit sinnvoll meine ich in Bezug auf die eigenen Setzungen aus WdS, z.B. TaW 15 ist ein Meister seines Faches nicht mehr TaW 10 aus DSA3 Zeiten)

Wird Copy&Paste bei NSCs unterlassen? (Beispiel Drachenchronik: NSCs mit einem TaW in Alte Sprachen)

Halten sich die Autoren an die DSA-Regeln? (keine Änderungen ala langsame Waffen passieren den Armatrutz, Vorraussetzungen für SFs erfüllt, korrekt berechnete Werte)

Basieren die Regeln für das Donnersturm-Rennen im Kern auf bestehenden Regelmechanismen (Offene Probe, vergleichende Probe, TaP* ansammeln), oder wurden wieder neue Regeln erfunden?

Sind die Vorlesetexte gelungen und wie lang sind sie im Schnitt? (halbseitige Vorlesetexte sind nur in den seltensten Fällen stimmungsfördernd)

Wird der rote Faden des Abenteuers und die Nebenstränge von den Autoren klar dargelegt und erklärt und nicht wie gerne bei DSA Abenteuern zum mit rätseln für den Meister erst im Verlauf des Abenteuers?

Gibt es Hilfestellungen für den Meister, falls die Helden nicht dem geforderten Plot folgen?

Wie sieht es mit der aventurischen Stimmigkeit aus? Handeln die NSCs nachvollziehbar und damit meine ich nachvollziehbar in Bezug auf ihre Motivation, Spielwerte und Charakter. (Einfaches Beispiel: handelt ein KL 8 NSC entsprechend einfach bzw. ein KL 18 NSC entsprechend umsichtig)

Das sind Punkte, die ich für wichtiger für eine faire und objektive Beurteilung halte als der Plot, den dieser hängt stark vom persönlichen Geschmack ab.


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 10:49 
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Zitat:
Sind die wichtigen NSCs beschrieben und mit sinnvollen Werten ausgestattet? (Mit sinnvoll meine ich in Bezug auf die eigenen Setzungen aus WdS, z.B. TaW 15 ist ein Meister seines Faches nicht mehr TaW 10 aus DSA3 Zeiten)


Ja, ich denke, dass sind sie.

Zitat:
Wird Copy&Paste bei NSCs unterlassen? (Beispiel Drachenchronik: NSCs mit einem TaW in Alte Sprachen)


Dürfte eigentlich alles ok sein.

Zitat:
Halten sich die Autoren an die DSA-Regeln? (keine Änderungen ala langsame Waffen passieren den Armatrutz, Vorraussetzungen für SFs erfüllt, korrekt berechnete Werte)


Kann ich so, ohne das Buch komplett noch mal zu studieren, nicht sagen.

Zitat:
Basieren die Regeln für das Donnersturm-Rennen im Kern auf bestehenden Regelmechanismen (Offene Probe, vergleichende Probe, TaP* ansammeln), oder wurden wieder neue Regeln erfunden?


Ja.

Zitat:
Sind die Vorlesetexte gelungen und wie lang sind sie im Schnitt? (halbseitige Vorlesetexte sind nur in den seltensten Fällen stimmungsfördernd)


Da gibt es schon einige, die ganz schön lang sind.

Zitat:
Wird der rote Faden des Abenteuers und die Nebenstränge von den Autoren klar dargelegt und erklärt und nicht wie gerne bei DSA Abenteuern zum mit rätseln für den Meister erst im Verlauf des Abenteuers?


Ähmm, kann ich jetzt noch nicht so genau beantworten.

Zitat:
Gibt es Hilfestellungen für den Meister, falls die Helden nicht dem geforderten Plot folgen?


Mal mehr, mal weniger. Ingesamt wird aber schon vorausgestzt, dass man im zweiten Teio des Abenteuers dem Plot "folgt". denn das Ergebnis ist ja serh metaplotrelevant, da gibt es weniger Spielräume als beim Rennen.

Zitat:
Wie sieht es mit der aventurischen Stimmigkeit aus? Handeln die NSCs nachvollziehbar und damit meine ich nachvollziehbar in Bezug auf ihre Motivation, Spielwerte und Charakter. (Einfaches Beispiel: handelt ein KL 8 NSC entsprechend einfach bzw. ein KL 18 NSC entsprechend umsichtig)


Da sehe ich beim AB keine großen Probleme. Zumindest fällt mir auf Anhieb nicht viel dazu ein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 10:59 
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@ Lord Borsti
Für den Fall, das du sehr neugierig bist, versuche ich mich schon mal mit einigen voreiligen Antworten - ich habe das Abenteuer allerdings erst zu einem Viertel + Anhänge ohne die Rennregeln gelesen.

NSC
Zumindest die Rennteilnehmer sind sehr gut ausgearbeitet und für die Verhältnisse in 'meinem Aventurien' auch mit sinnvollen Werten ausgestattet (Gilia ist z.B. Waffenmeisterin mit dem Amazonensäbel und hat einen AT Wert von ich glaube 23, Yppolita von Gareth - die Wagenlenkerin aus dem Hippodrom - hat einen TaW Fahrzeug lenken von 16 etc., jeder der Rennteilnehmer wird etwa über eine halbe Seite beschrieben - Ausnahmen - wie die Zwerge - bestätigen die Regel). Copy & Paste Fehler sind mir bisher keine aufgefallen - war aber auch spät gestern.

Regeln
Dazu habe ich bisher zu wenig gelesen.

Vorlesetexte
Hm, da gibt es schon einige längere, z.b. als Ayla die Regeln erklärt, da geht es aber nicht nur darum, Stimmung zu erzeugen, sondern eben den HElden ingame zu erklären, wie das Rennen läuft... aber es gibt auch Kurze.

rote Fäden
Im Anhang gibt es einen Überblick, damit man bei den 6 Nebensträngen als SL nicht den roten Faden verliert, das finde ich vorbildlich, allerdings habe ich das Abenteuer noch nicht weit genug gelesen, um zumindest einigermaßen objektiv beurteilen zu können, ob das auch hilfreich umgesetzt wurde. Im Moment gehe ich aber davon aus.

Was die Hilfestellungen und die Stimmigkeit betrifft, so werde ich da mit einem Urteil warten, bis ich das Abenteuer durchgelesen habe - jetzt fahre ich gleich erstmal nach Hamburg und schaue mir - pünktlich zum Erscheinen von Donner & Sturm ;) - ein echtes Streitwagenrennen mit 5 Quadrigas bei 'Ben Hur Live' in der Colorline Arena an! :)


Zuletzt geändert von Fystanithil am 25.09.2009 11:00, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 12:14 
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Das hört sich doch gut an. Dann kann man denke ich schon mal ein Lob für die Autoren verteilen, dass viele Kritikpunkte an dem ersten Band der Drachenchronik in Bezug auf die handwerkliche Qualität des Abenteuers hier nicht gemacht wurden.

Ich persönlich finde es wirklich extrem nervig, wenn ich bei offiziellen Kauf-ABs während der Vorbereitung erst einmal NSCs und Regelteile überarbeiten muss (die "Überarbeitung" der G7 krankt da an vielen Stellen und scheinbar ja auch der erste Band der Drachenchronik), wenn man auf Regeltreue wert legt. Dem Storyteller mag das nicht ganz so wichtig sein, aber immerhin kann man hier mit richtiger Benutzung und Anwendung der Regeln Beide zufrieden stellen.

Scheinbar hat man bei diesem AB auf die zahlreiche und berechtigte Kritik an der handwerklichen Umsetzung diverser Kauf-ABs gehört und ich denke das sollte man allen Nörglern zum trotz honorieren. Wenn das unter anderem ein Grund für die Verzögerungen ist das mMn in Ordnung, wenn man so auf Kundenkritik reagiert.

Also Lob dafür!


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 17:02 
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gerion zander hat geschrieben:
Meisterinformationen: Leomar und die Helden mit dem Donnersturm fliegen nach Warunk, besiegen den Schwarzen Wagen des Borbarad - geführt von Siriom Grim-, um anschließend in einer kombinierten Aktion Emer zu erlösen und das Omegatherion zu besiegen! Dabei wird der halbe Nekromantenrat inkl. Rakolus und die Oberstadt vernichtet und die Grundlage für eine baldige Rückeroberung unter dem Schwert der Schwerter gelegt...

OMG.

Meisterinformationen: Das mit Leomar ist ja schon schlecht genug. Aber das "Epische Finale"?

Bitte bestätige mir nochmal jemand dass das wirklich ernst gemeint ist, für mich liest sich das leicht humorverdächtig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 17:08 
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Also für mich nicht. Geschmäcker und so. ;)

Und ja, ist meines Wissens richtig. Aber hey, das passiert in einem Abenteuer über dutzende Seiten, eine Darstellung auf drei Zeilen mag da immer seltsam klingen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 17:16 
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Meisterinformationen: Man fliegt da also zu x+1 (x Anzahl der Helden) nach Warunk und zerstört die halbe Stadt? Naja, dazu sage ich jetzt wirklich besser nix weiter. Mal in den Rollenspielshop meines Vertrauens pilgern und das Ding anschauen, vielleicht kaufen ich es mir ja trotz "epischem" Finale. (für mich ist Epik eben nicht zu verwechseln mit unglaubwürdigen Aktionen wie "wir machen zu fünft eine Stadt platt")

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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 19:48 
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Meisterinformationen zu "": Naja, man macht zu fünft mitsamt eines Rondra-Hochheiligen und eines der wichtigsten jahrtausendealten Artefaktes einer Gottheit, dass diese auch selbst fährt, eine halbe Stadt nieder. Das ist halt was anderes als einfach "zu fünft Stadt zerstören in der Mittagspause".

Aber ich kann ja auch verstehen, warum mancher sowas nicht mag. Ist halt schon starker Tobak und ziemlich High Fantasy. Geschmackssache. Ich habe es ja auch noch nicht komplett gelesen, aber für mich ist da die Frage wichtiger, WIE es umgesetzt ist. Bei dir kann es kaum richtig umgesetzt sein, weil du es von vorne herein nicht gut oder stimmig findest. Eine Frage der Einstellung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 25.09.2009 21:05 
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Wohnort: Bankfurt
Ich gehe mal stark davon aus, dass dieses Abenteuer nicht getestet wurde (bei längeren Abenteurn fehlt den Autoren meist die Zeit dazu).

Bei einigen Sachen glaube ich nämlich, dass sie so nicht funktionieren.

Meisterinformationen: Der Dämonenwagen scheint mir ein ziemlich harter Brocken zu sein. Auch das weitere Spiel in Warunk scheint mir eher in die Richtung zu gehen, dass man wenig Chancen hat da lebend durch zukommen.

Auch frage ich mich, was passiert eigentlich, wenn die Helden gegen den Schwarzen Wagen verlieren.


-----

Mir wäre Folgendes lieber gewesen:

Meisterinformationen: Das Abenteuer widmet sich dem Rennen und der Offenbarung des Leomar (und ja, ich finde es doof, dass Gerborod Leomar ist!).
Ein zweites Abenteuer widemt sich der Befreiung Emers und dem Untergang von Warunk.


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 26.09.2009 04:15 
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Meisterinformationen: Auch frage ich mich, was passiert eigentlich, wenn die Helden gegen den Schwarzen Wagen verlierenNaja... was geschieht wenn die Gezeichneten versagen ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 26.09.2009 07:27 
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KlickKlack hat geschrieben:
Meisterinformationen: Auch frage ich mich, was passiert eigentlich, wenn die Helden gegen den Schwarzen Wagen verlierenNaja... was geschieht wenn die Gezeichneten versagen ?


Das ist natürlich z.B. auch ein ähnliches Problem. Mir ist es nur bei DS wieder mal serh stark aufgefallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 26.09.2009 13:09 
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Quendan von Silas hat geschrieben:
Bei dir kann es kaum richtig umgesetzt sein, weil du es von vorne herein nicht gut oder stimmig findest. Eine Frage der Einstellung.

Das ist natürlich eine reine Unterstellung, das ist dir wohl klar. Bild

Ich habe meine Meinung anhand der hier im thread geäußerten Zusammenfassungen geäußert, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Disaster hat geschrieben:
Meisterinformationen: Ein zweites Abenteuer widemt sich der Befreiung Emers und dem Untergang von Warunk.

Der Gedanke ist mir auch schon gekommen. Samt Reichsarmee, vorzugsweise. Aber da hätte man wohl wieder das Problem gehabt, dass das Abenteuer so spät herausgekommen ist, und solche Truppenbewegungen wohl kaum im Aventurischen Bote unerwähnt geblieben sein könnten.

Im Übrigen ist jetzt wegen einer Vorbestellung beim F-Shop von vor Urzeiten (die man ja im neuen Shop nicht mehr einsehen konnte... :rolleyes: und nein, ich sehe es nicht ganz ein warum man da noch emails etc. schreiben und darum bitten sollte, dass man mir doch bitte bitte eine Liste mit den Vorbestellungen zukommen lässt, bin ich hier Kunde oder Bittsteller? nja, war die letzte Lieferung vom F-Shop für uns, wir kaufen jetzt im örtlichen Rollenspielladen) auch bei uns das Abenteuer eingetroffen, daher kann ich mir jetzt auch selbst ein Bild von der Bescherung machen.

edit:
gerion zander hat geschrieben:
Bsw. hat keiner der Rennorte, noch nichtmal die gesamte Rennstrecke eine Karte!

Ich weiß ja nicht wie deine Version aussieht, aber meine Version hat auf Seite 114 eine Karte der Strecke.

edit²:

Donner und Sturm Seite 83 hat geschrieben:
Rivalen, deren Namen mit einem (+) versehen sind, fest von uns in den dramaturgischen Ablauf eingeplant wurden und/oder zu einer festen Zeit aus dem Rennen ausscheiden. Diese Recken können zuvor nur bekämpft, nicht aber bezwungen werden.
Auf alle anderen Teilnehmer wartet während der Rennens mindestens ein fest eingeplanter Auftritt. Er nach diesem Auftritt sind die Figuren quasi "zum Abschuss freigegeben"

Ich appelliere hiermit an alle Autoren, solche Formulierungen in allen zukünftigen Publikationen wegzulassen. Am Ende halten sich Spielleiter auch noch sklavisch an diese Vorgabe, wie z.B. ich das in der ersten Hälfte der G7 gemacht habe (nur damit die entsprechenden NSC, deren Namen ich noch nie zuvor gehört habe, und die auch unwichtig wie sonstwas sind, dann später in einer absolut unwichtigen Szene skriptgemäß verrecken können), und versauen ihren Spielern damit ein Stück weit den Spaß. Stattdessen bitte ein Hinweis, dass die NSC eigentlich eingeplant sind, und am Besten noch eine kurze Hilfe was man machen kann wenn sie schon vorher ausgeschaltet werden. Aber bitte, bitte keine solchen Verbote. Die Spieler wollen ein Abenteuer erleben, keinen Roman erzählt bekommen.

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Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 26.09.2009 13:21, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 26.09.2009 13:19 
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Disaster hat geschrieben:
Ich gehe mal stark davon aus, dass dieses Abenteuer nicht getestet wurde (bei längeren Abenteurn fehlt den Autoren meist die Zeit dazu).


Das ist doch hoffentlich nicht dein ernst?

Aber wie schlecht ist der Bombast im Vergleich zum JdF umgesetzt?
Wohl eher schlecht wenn man auf nie gehörte NSC's und Plotdevices zurückgreifen musste.


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 26.09.2009 13:46 
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Zitat:
Das ist doch hoffentlich nicht dein ernst?


Warum sollte es nicht mein Ernst sein, eine Vermutung anzustellen :wink: .

Ich gehe stark davon aus, dass es keine Testspieler gab. Das ist bei langen Plots natürlich aufwendiger als bei kurzen.
Auch habe ich keine Danksagung an Testspieler im AB gefunden, was meine Vermutung (und nur um eine solche handelt es sich) verstärkt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 26.09.2009 14:53 
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Dinge, die man nicht auf dem OP-Tisch hören möchte:
Nimm dieses Opfer an, Oh Herr der Finsternis!


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 27.09.2009 01:46 
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StipenTreublatt hat geschrieben:
Quendan von Silas hat geschrieben:
Bei dir kann es kaum richtig umgesetzt sein, weil du es von vorne herein nicht gut oder stimmig findest. Eine Frage der Einstellung.

Das ist natürlich eine reine Unterstellung, das ist dir wohl klar.


Ne, so meinte ich das gar nicht - und wenn du den Rest des zitierten Postings siehst klingt es auch nicht so wie das Einzelzitat. Aber du findest doch die "zu fünft mit Donnersturm Stadt plattmachen"-Sache per se nicht gut. Hast du selbst gesagt. Und einzig darauf bezog ich mich. Du findest das unglaubwürdig. Ich nicht. Einstellungssache.


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 27.09.2009 04:41 
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Stellt sich mir die Frage, wieso das der Vorbesitzer des Donnersturms nicht angegangen ist? Wenn der Donnersturm so eine Vernichtungswaffe ist, hätte man damit auch zuvor schon im Kampf gegen die SL wohl ganz schön was rocken können. Leider hatte man das Gefährt wohl vergessen - oder muss ganz schön gestürmt haben über Aventurien... :censored:


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 27.09.2009 09:13 
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Meisterinformationen: Der Vorbesitzer war kein Heiliger? Evt. karmaler Boost durch das 'Ritual' des neuerlichen Rennens? Der Donnersturm fuhr in der Dämonenschlacht, vielleicht musste der (oder die Pferde) 'aufgetankt' werden, bevor er wieder ein ganz großes Ding angehen konnte. Vielleicht war man auch erst in der Hochstimmung nach dem Rennen verrückt genug, es zu probieren (und wollte vorher aus rein rationaler Herangehensweise nicht riskieren, das Eterniumgefährt einer Göttin zu verlieren. Entrückung kann so schön sein... ;)Wären jetzt so meine spontanen Ansätze.


Zuletzt geändert von DomAnsvin am 27.09.2009 09:17, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 27.09.2009 10:21 
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Wohnort: Braaanschwaaag
Oh, da sind aber viele "vielleichts" drin!
(Auribiel hatte sich auf Alveran ja gerade beklagt, das man sich solche Gründe mit solchen "vielleichts" aus dem Hut zaubern müsse).


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 27.09.2009 14:08 
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Wohnort: Münster
Allerdings würden ja solche Kritiken bei jedem Ereignis auftreten.
Manchmal muss man eine Geschichte auch einfach akzeptieren


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 27.09.2009 15:17 
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@Elwin
Ohne das Buch bleibt mir eben nur das Vielleicht, und da mangelnde Textkenntnis auch sonst niemanden abzuhalten scheint... ;)

Jurek Becker zu Marcel Reich-Ranicki im Literarischen Quartett hat geschrieben:
"Sie haben 'der Not gehorchend' dieses Buch gelesen; ich habe der Not widerstanden, ich habe das Buch nicht gelesen. Das ist eigentlich der Grund, warum ich mich dazu nicht äußern sollte, obwohl das in dieser Runde normalerweise kein Hinderungsgrund ist..."

Marcel Reich-Ranicki, dem antwortend hat geschrieben:
"Diese Vorrrwürrfe sind arrrg!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Donner und Sturm
BeitragVerfasst: 28.09.2009 11:26 
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Wohnort: Münster
So, hab es gestern zuende gelesen.
Kurzkritik:
Eine schönes Abenteuer, dass es schafft, bei einem Wagenrennen vielseitige Anforderungen zu setzen dazu ein episches, leider viel zu knapp dargestelltes Finale.
Ich würde 4 von 5 Punkten vergeben, wenn es im Bewertungsforum eingetragen wäre und ich bei Abenteuern, die ich noch nie gespielt habe, abstimmen würde.

Postitive Punkte:
Die vier Fragen sind eine sehr gute Idee, um beim Rennen mehr zu fordern als Hinterhalte setzten und entdecken und Proben auf Fahrzeug lenken zu würfeln.
Das Rennen, die Regeln, die Konkurenten - alles sehr schön umgesetzt. Der Plot des Rennens ist abwechslungsreich, die Regeln bedienen sich zum großen Teil bekannten Mechanismen und die Teilnehmer sind gut ausgestaltet.
Das Finale gibt dem Donnersturm und seinem Rennen einen Sinn. Außderm werden Geschichten zuende geführt, die ein Ende verdient haben (Omegatherion, Emer). Außerdem wurden viele Warunk-betreffende Themen wieder angesprochen (Wichtel aus Märchenflüsse, Zauberwälder; die Widerstandsgruppe aus Kriese der Verdammnis).

Negative Punkte:
Das Finale ist zu knapp dargestellt. Alles geht im Hauruck-Verfahren. Aber ich denke, dass sich dieses relativ gut auch umschreiben lässt. Ich denke, dass man aus dem Angriff gegen Warunk auch eine größere Aktion bauen kann, in der Reich und Boronkirche eine Rolle spielen. Denn wenn schon gesetzt ist, dass der halbe Rat und große Teile des Endlosen Heerwurms vernichtet sind, dann kann man in seinem Aventurien die Verdienste auch gut den Mittelreichern zuschieben.
Bei jeder Etappe liegen die Helden hinter den Schurken. Kleine Anmerkungen, wie man den Plot retten kann, falls die Helden doch mal schneller unterwegs sind als von den Autoren geplant, wäre schon schön.
Was defeniert denn die Favoriten, das Mittelfeld und die Verlierer im Rennen. Zum Teil haben die Fahrer im Mittelfeld Werte, die sich mit den Favoriten messen können.


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