SG3.2 Die letzte Schlacht des Wolfes

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 Betreff des Beitrags: SG3.2 Die letzte Schlacht des Wolfes
BeitragVerfasst: 15.03.2010 01:37 
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Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im Februar 2006 erschienenen DSA4 Abenteuers Die letzte Schlacht des Wolfes, SG3 von Ulrich Kneiphof, Michael C. Maurer, Jürgen Plank und Anton Weste aus dem Kampagnenband Invasion der Verdammten bestimmt. Bei dem Abenteuer handelt es sich um die überarbeitete Neuauflage von drei zuvor anderweitig veröffentlichten Teilabenteuern Das Abenteuer ist der achte Teil der überarbeiteten Borbaradkampagne. Der gesamte dritte Band der Neuauflage kann hier bewertet werden.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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 Betreff des Beitrags: Re: SG3.2 Die letzte Schlacht des Wolfes
BeitragVerfasst: 15.03.2010 02:40 
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Hmmmm ein sehr durchwachsenes AB was alleine durch die Masse an Schlachten schon sehr sehr schwirig ist.

Fangen wir einfach an, wobei ich die Zwischenspiele mal rauslasse.

Blutige Tobimora:
An sich eine Nette Schlacht die in meinen Augen noch zu den Plausibelsten der G7 gehört. Kennt man den Feind noch kaum und unterschätzt ihn völlig. Durch den Magnum Opus wird ein sehr Stimmungsvolles Ende herbeigeführt, eine herbe Niederlage aber spannend. Allerdings gilt auch hier das der Meister noch einiges aufbessern muss damit beide Seiten an sich realistisch verkörpert werden.

4 Punkte

Der Winter des Wolfes:
Was soll man sagen, eine Schlacht ist verlohren durch Untote und einen Augenblick später erfährt man das die Boronis ein Superantiuntotendingsbums in der Stadt hatten, bitter aber wahr.

Leider ist das gesammte Komandounternehmen nicht für Helden im Format der Gezeichneten geeignet, erstens sind diese vermutlich für fast alle Begegnungen zu gut, zweitens wird sie der Feind wohl überall erkennen. Der Kronrat mit den Zweifeln der Untertanen finde ich ganz schön und auch das Angrimm eine Finte legt um die guten wieder an die verzauberten Hauer zu bringen ist nett. Die Reise ist ganz gut ausgearbeitet aber das es zu Talbruck nichtmal eine grobe Karte gibt und genau eine Seite Raumbeschreibungen finde ich echt bescheiden da die Festung sicher Potenzial bietet.

Das die Guten dann zu unfähig sind das Artefakt ordentlich zu Analysieren kann man sehen wie man will. Einerseits ist es bei einer Schnelluntersuchung durchaus drinnen das man sowas übersieht anderseits wirft es mal wieder kein gutes Licht auf die NSCs. Hat man gar selbst einen guten Analysemagier in der Gruppe kommt man schnell in Erklärungsnot, was aber mit etwas Vorbereitung abzufangen ist. Auch fehlt ein Sichtbarer Erfolg, so scheint es einfach das das eringen der Hauer eigentlich garkeine Auswirkungen hatte auser dem Herzog ein Mordwerkzeug um den Hals zu legen.

Alles in allem eine Nette Idee, mehr aber auch nicht da hier eindeutig viel viel Arbeit reingesteckt werden muss.

2 Punkte

Schlacht im Schnee:
Eindeutig der schlechteste Teil, eine Schlacht in der sich Angrimm ohne ersichtlichen Grund zum Gefecht stellt obwohl er eigentlich haushoch unterlegen ist. Hier muss soviel Eigenarbeit reingesteckt werden, dass das was wird das es nichtmehr feierlich wird. Auch hat man eben das Gefühl das die Hauer nur dazu da sind den Spielern reinzuwürgen das ihre Bemühungen umsonst sind. Am ende muss man dann noch irgendwie erklären wieso die Schlacht eigentlich als Unentschieden endet, obwohl es eigentlich ein Sieg sein müsste.

Mein Tipp: Einen gutteil der Freiherzöglichen Truppen von Bernfrieds Heer aus dem Heerzug rausrechnen. Ich werde wohl 1 Banner Ritter, 1 Banner Landwehr und etwa die Hälfte der Zauberer rausnehmen und ihnen ein Lager Abseits der Heere zugestehen. Dies sind dann die unentschlossenen die nach dem eringen der Hauer zu den Loyalisten überlaufen. So hat man zwei Probleme gelöst.
Erstens: die Helden haben einen Erfolg.
Zweitens: Angrimm stellt sich anfangs mit seinen knapp über 300 Recken einem Bernfried mit knapp unter 300 Mann, so das er zusammen mit seiner Kriegslist eigentlich gute Erfolgsaussichten hat.

1 Punkt

Die Letzten Tage von Yasilia:
Ein tolles Szenario was einem Meister eigentlich die Augen leuchten lässt. Große Truppenverbände, Dämonen, Geweihte, Harpyen, Magier, Galotta, Bannakademie, Dämonenarche, Hummerier und und und. Unglaublich viel Potenzial aber eben auch wieder nur recht dürftig ausgearbeitet. Alleine damit die Arche nicht schon nach wenigen Herzschlägen weg ist muss man sich was einfallen lassen. Auch wird Haffax hier in meinen Augen zu wenig gewürdigt aber im großen und ganzen ein netter Vorschlag mit einer Niederlage an die man sich wohl noch lange erinnern wird.

3 Punkte

Zwischenspiele:
Joar, Superdrakonia lässt grüßen, aber es sind ein Paar nette zusätzliche Vorschläge, grade der Sturm auf die Versammlung der Druiden oder für Diplomaten die Friedensverhandlungen. Kann man einfach verwenden wenn man seine Helden noch an den ein oder anderem denkwürdigen Ereignis teilnehmen lassen will, aber auch hier gilt, ohne viel Arbeit geht nichts.

3 Punkte

Macht zusammen 13 Punkte/5 kommen wir auf gerade noch 3 aber wirklich Haarschaf.

Zusammenfansend lässt sich sagen das hier eine Menge Potenzial liegt, aber alleine dadurch das die Helden eigentlich nur verliehren ist es eine Gradwanderung dazwischen den Helden zu zeigen was sich so abspielt und sie zu frustrieren. Am besten ist es eigentlich das Band einfach mit einer seperaten Heldengruppe zu spielen z.B. einem Söldnertrupp anstatt der Gezeichneten. Das erspaart viele Probleme und erklärt auch warum viele der Ereignisse nicht aufzuhalten sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: SG3.2 Die letzte Schlacht des Wolfes
BeitragVerfasst: 16.03.2010 12:45 
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Registriert: 21.04.2005
Bei uns setzte sich das AB auch aus verschiedenen Einzelszenarien zusammen, die durchaus nicht alle die Gezeichneten erlebt haben. Gute Entscheidung von Sky, dadurch wurde der ganze Tobrienfeldzug tatsächlich glaubhaft. Als Strategiespielfreak hätte ich mir eher noch ein paar mehr Miniaturschlachten gewünscht (ähnlich wie im Orkkrieg, da waren wir insgesamt dichter dran), aber bei dem Vorschlag wären mir die anderen Spieler wahrscheinlich kollektiv an die Kehle gegangen. *g*

Die Einzelszenarien:
Blutige Tobimora
Eine schöne, solide Feldschlacht, bei der gleich mal mit dem Magnus Opus während der Schlacht eine echte Überraschung entkorkt wurde. Hier zeigt sich in aller Deutlichkeit, dass man erfolgreicher agiert, wenn man sich im Krieg tatsächlich alles erlaubt.

4 Punkte

Der Winter des Wolfes

Drognar hat geschrieben:
Was soll man sagen, eine Schlacht ist verlohren durch Untote und einen Augenblick später erfährt man das die Boronis ein Superantiuntotendingsbums in der Stadt hatten, bitter aber wahr.
Ist tatsächlich ein Kritikpunkt, das fiel uns während des ABs überhaupt nicht auf; vor allem, da wir das hier mit den Agenten, die Schlacht bei Eslamsbrück aber mit den Gezeichneten gespielt hatten.

Drognar hat geschrieben:
Die Reise ist ganz gut ausgearbeitet aber das es zu Talbruck nichtmal eine grobe Karte gibt und genau eine Seite Raumbeschreibungen finde ich echt bescheiden da die Festung sicher Potenzial bietet.
Auch das fiel bei uns nicht wirklich ins Gewicht, da wir das als Hit&Run geplant und durchgezogen hatten. Einen Plan brauchst du IMHO eher bei Dungeoncrawls. Legendäre Szene bei uns war das Missverstehen eines meiner per Handzeichen gegebenen Kommandos: "Links lang und, wenn wir gesehen werden, begehen wir Selbstmord?"

Drognar hat geschrieben:
Das die Guten dann zu unfähig sind das Artefakt ordentlich zu Analysieren kann man sehen wie man will. Einerseits ist es bei einer Schnelluntersuchung durchaus drinnen das man sowas übersieht anderseits wirft es mal wieder kein gutes Licht auf die NSCs. Hat man gar selbst einen guten Analysemagier in der Gruppe kommt man schnell in Erklärungsnot, was aber mit etwas Vorbereitung abzufangen ist.
Bei den Gezeichneten (speziell dem ersten Zeichen) ist das tatsächlich ein Schwachpunkt, ebenso, dass die Kommandoaktion mit den Gezeichneten auch eher schlecht durchzuführen ist, weil sie inzwischen erkannt werden können.

Wenn man die Aktion allerdings so durchführt wie unsere Agenten (leise rein, greifen, erlösen, leise raus und rennen), ginge das mMn auch mit den Gezeichneten.

Insgesamt solide, aber mit Schwächen -- 3 Punkte.

Schlacht im Schnee
War bei uns das Finale der Keilerhauer, was exakt einen Abend gedauert hat, an dem ich aus Berufsgründen leider fehlte. Daher beurteile ich den Teil nicht.

Die Letzten Tage von Ysilia
Wieder eine andere Gruppe, diesmal die horasischen Schwertgesellen. Die Stimmung fand ich sehr gut, die Arche war eine geniale Idee -- endlich mal ein Erfolgserlebnis; gefolgt vom totalen Verlust der Stadt. Natürlich war das geskriptet, aber das war einer der Punkte, der uns im Vorfeld ohnehin klar war. Und das Ende hat mich zu Tränen gerührt. Sky hat auf unserer Homepage einen wirklich guten Kritikpunkt gebracht: Eigentlich eine Wiederholung von Kurkum, nur diesmal noch bösartiger.

Daher von mir als objektive Bewertung 3 Punkte, das Spielerlebnis verdient wieder 5.

Der Untergang von Sumus Kate
Ein absolut geiles Szenario. Hier sind die Gezeichneten richtig gefordert. Einziger Kritikpunkt, den ich finde, ist, dass es kein offenes Szenario ist -- Fyrnenbart und Xindra werden von der Erde geschluckt, das fühlte sich beim Spielen sehr geskriptet an. Nichtsdestotrotz lässt sich der Angriff zurückschlagen, was zumindest mal einen Teilerfolg bedeutet.

Trotzdem ein tolles Spielerlebnis -- 4 Punkte.

Insgesamt also 14 Punkte, im Schnitt 3,5, ich gebe mal 4. Im Spielerlebnis kommt noch das Szenario vom Ritual des Chr'Szess'Aich dazu, was bei mir 4 Punkte bekommt, da ich mich im Finale ein wenig nutzlos fühlte. Das sind dann zusammen witzigerweise 20 Punkte (4+3+5+4+4), im Schnitt also auch 4.


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