SG1.2 Unsterbliche Gier

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 Betreff des Beitrags: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 27.01.2010 11:17 
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Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im Juni 2004 erschienenen DSA4 Abenteuers Unsterbliche Gier, SG1 von Hadmar Wieser aus der Anthologie Rückkehr der Finsternis bestimmt. Bei dem Abenteuer handelt es sich um die überarbeitete Neuauflage des 1995 erschienenen DSA3 Abenteuers A57 Unsterbliche Gier von Hadmar Wieser. Das Abenteuer ist der zweite Teil der Borbaradkampagne. Der gesamte erste Band der Neuauflage kann hier bewertet werden.

Bild

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 27.01.2010 11:54 
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Nicht ganz leicht zu meistern, da die einzelnen Szenarien oftmals sehr offen gehalten sind. Hat mich eine Menge Zeit für die Vorbereitung gekostet, was sich aber mehr als ausgezahlt hat. Selten ein so schönes AB als Meister erlebt. Selbst die erfahrensten Spieler/Helden lassen sich noch von den extrem unterschiedlichen und teilweise sehr überraschenden Stärken und Schwächen der Vampire einschüchtern. Viele unterschiedliche Charaktere, beeindruckende NSCs und ein Finale, das man nicht allzu schnell wieder vergisst.
Für mich ein klarer Fall: Volle Punktzahl.


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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 27.01.2010 13:28 
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Mir hat es gut gefallen als Spieler. Etwas problematisch waren die vielen unterschiedlichen Verwundbarkeiten der Vampire und das damit zusammenhängende "Ausprobieren".

Mein Zwerg kam sich schon ziemlich blöd vor, als er herausgefunden hat, dass ein Vampir gegen "Wollust" empfindlich ist und diesem dann zur Bekämpfung an die Wäsche gehen musste. :rolleyes:

4 Punkte


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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 27.01.2010 20:38 
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Was mir als Spieler doch arg seltsam vorkam waren die unmengen an Würfeltabellen - vor allem für die Informationen, das ging so weit, dass unsere GRuppe in jedem Dort zwei Würfel würfelte, z.B.:

11 weil 17


Ansonsten bin ich einfach nicht gut in nicht-linearen Abenteuern, insbesondere wenn man das ganze Metawissen ausblendet ist dieses Abenteuer ein reinstes Fragezeichen.

Was natürlich auch immer einen Faden Beigeschmack hat ist die Betrachtung von "Kino-Szenen", also Szenen in denen man machen kann was man will und wo man bereits weiß, die laufen eh geskriptet ab (Pardona + Borbel + Kessel).

Schön an dem AB ist, dass man Weiden mal von oben nach unten kennen lernt mit echt fast jedem Winkel.

Eine Bewertung werde ich abgeben, wenn ich das AB mal gelesen habe, da sonst die Meisterleistung das Ergebnis verfälschen würde.


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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 28.01.2010 01:05 
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Eines der besten Abenteuer, die meine Gruppe je gespielt hat. Bietet viele interessante Szenen, Herausforderungen und Kämpfe. Es gibt viel Interaktion, Kennenlernen von Weiden, Action, Geheimnisse, Stimmung.

In der Vorlage habe ich die Ausarbeitung der Bannstrahler (die Seit Alptraum ohne Ende recht häufig sind), besonders am St. Gilborns Tag, vermisst.

Das Abenteuer erfordert einigen Aufwand vom Spielleiter, da es nicht linear ist und es dadurch schwierig wird die Spieler auch immer bei Laune zu halten und in die richtige Gegend zu schicken. Aber dadurch entsteht auch die Freiheit einfach mal den eigenen Plänen und den vielen Spuren nachzugehen.

Trotz Spielleiteraufwand 5 Punkte von mir.


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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 28.01.2010 23:41 
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Also an sich ist DAS ab der G7 das meinen Spielern am ehesten hängen geblieben ist. Super toll und hat unglaublich viel Spass gemacht.

Klar es war viel arbeit aber gerade weil jeder Vampier etwas anders ist war es einfach super.

Nur das Ende fand ich nit so pralle. Ja es ist geskriptet aber das stört mich nitmal,dümmer ist eher das Pardona, eine der mächtigsten Personen oder sogar die mächtigste Person mit so ner low Garde rumturnt.

Da hätten wohl noch mindestens nen dutzend Nachtalben hingehört.

Ansonsten bleibt der unglückliche Zwischenfall mit den 6 Fingern zu erwähnen. Leider haben meine Spieler eine Knoblauchwurst in das Ding geworfen und schwups hat er einen zusätzlichen "Wurst"finger an jeder hand, das sogt bis heute noch für lacher.

5 Punkte!


Zuletzt geändert von Drognar am 28.01.2010 23:42, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 01.02.2010 11:48 
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Mir hat das Abenteuer viel Spass gemacht. Im Gegensatz zum miserablen "Alptraum ohne Ende" hat man viele Freiheiten und kann quasi machen was man will. Schlecht war lediglich dass manches logisch nur schwer zu ergründen war (vielleicht lags auch an uns...) aber ohne Zaunpfahlwink wären wir auf den Turm als Ort der Beschwörung nicht gekommen.

Daher 4 von 5 Punkten.


Zuletzt geändert von Arlisin am 01.02.2010 11:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 03.02.2010 16:34 
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5 Sterne, trotz des immensen Aufwandes für den SL.

Sky

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Alle Infos zu Sky's G7-Runde gibt es hier:

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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 04.02.2010 22:31 
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Von dem Grundansatz der Geschichte gefällt mir das AB. Der Plot ist brauchbar, die gestalterische Freiheit für den SL mehr Segen als Fluch. Was gar nicht geht ist die Darstellung wirklich mächtiger NSC. Sich mit in paar Vampiren und einem Dämon in den Turm zu begeben wobei sie weiß das da wegen karmalen Kausalknoten garantiert die Guten auftauchen werden, das lässt Pardona ziemlich dämlich da stehen. Daher von mir 3 Punkte für das AB. Man muss vieles ändern aber dann kann es schon Spaß machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 19.02.2010 15:58 
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Das andere Problem ist, dass ein Dutzend Nachtalben jede Heldengruppe auslöschen. Ausrüstung, Zauber, Attribute etc. Dann kommen dazu noch die Vampire und der Grakvaloth.

Meiner Gruppe hat ein Nachtalb dementsprechend gespielt und geskillt durchaus gereicht. 2 wären an der Schmerzgrenze gewesen und drei hätten die Gruppe ausgelöscht. Viel schlimmer fände ich da 12 500 Jahre alte Luschen-Nachtalben...

Ansonsten war das Abenteuer sehr cool. Gut ausgearbeitete NSCs, Freiheit für die Spieler und auch den SL, alte Bekannte traten wieder auf (Linai, Waldemar, Raidri...). Andererseits braucht da AB wirklich einen A** voll Vorbereitung.
Zudem war es bei meinem Spieler des ersten Zeichens schwierig sie auf den Nachtschattensturm zu bringen. Selbst Zaunpfähle oder ganze Bäume halfen da wenig...


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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 19.02.2010 16:42 
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@ Chephren

Naja, ist ja nicht so, das die Helden da alleine aufkreuzen müssen. Wenn sie es aber tun, ja, dann reichen eine Hand voll Nachtalben um ihnen den Albtraum ihres Ablebens zu bereiten. Was aber an dieser Stelle nicht wirklich schlimm ist, da man es im Endeffekt ohnehin nicht aufhalten kann. Die Vampire sind ja eher Opfer sobald man einen Praioten (NSC oder SC) dabei hat.
Aber die Begründung "Pardona schützt sich nicht besser weil die Helden sonst sterben könnten" halte ich für nicht haltbar. Das ist kein Grund. Es spricht sogar wenig dagegen die Gruppe gefangen zu setzen (wenn sie alleine zum Turm marschiert) und so zu Zuschauern zu machen.

Umgekehrt kann man argumentieren das Pardona so mächtig ist das sie in der Tat nichts scheuen muss, was die Helden auffahren können (zum Vergleich Goblins mit Steinspeeren gegen Kaiserdrachen). Allerdings wird das von den offiziellen Werten der mächtigsten Geweihten des Namenlosen und mächtigsten Zauberin der Welt nicht gestützt.

Trotzdem, ein Dutzend Nachtalben die sich um Helden und die Weidener Soldaten und Geweihten kümmern während Pardona in Seelenruhe ihr Ritual abhält wären cooler.


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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 21.02.2010 12:21 
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Insgesamt ein gutes Abenteuer, leider am Ende mit zuviel Gängelei. Die Masse an Vampiren zieht die Thematik ein wenig in Lächerliche, da unter normalen Umständen ein einzelner Vampir eine hochstufige Gruppe auslöschen kann. Die Begegnung mit dem Gletscherwurm würde ich auslassen, es sei denn P. soll im Laufe der Kampagne noch einmal (tragend) auftauchen. Das ist aber leider so nicht vorgesehen.

4 Sterne. Generell sehr schöner Flair und eine schöne Beschreibung des Herzogtums Weiden.


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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 05.03.2010 09:41 
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Zitat:
Die Begegnung mit dem Gletscherwurm würde ich auslassen, es sei denn P. soll im Laufe der Kampagne noch einmal (tragend) auftauchen. Das ist aber leider so nicht vorgesehen.
Ööh, doch, natürlich: am Ende des Abenteuers, womit dann erklärt wird, was sie in Weiden zu suchen hat. Das ist eine echt tragende Rolle.

Mir hat das AB einen Riesenspaß gemacht. Mein einziger Kritikpunkt bleibt tatsächlich, dass die Helden gar keinen Hinweis haben (und vom AB her wahrscheinlich auch nicht bekommen würden), dass sie unter Zeitdruck sind. Bei uns führte das zu Bummelei und einem gelegentlich erbosten Spielleiter, der uns dann mal outgame das sagte.

Insgesamt volle Punktzahl.


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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 05.03.2010 10:46 
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Wohnort: Freiburg i. Br.
Einfach über das Datum Borbarads Verbannung oder eine Sterndeutung Djalefs zu umgehen, so man selbst keinen Sterndeuter zur Hand hat... Da kann man dann z.B. sagen, dass in der Woche um X irgendas schlimmes passieren wird etc.


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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 05.04.2010 12:06 
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Das Abenteuer ist ganz nett, da:

- viele Möglichkeiten Weiden kennen zu lernen
- umfassende Beschäftigung mit DSA-Vampiren
- Anknüpfen an andere Plotstränge (Henker von Greifenfurt)

verdeint aber keine 5 Punkte da:

- ganz typischer Fall von "die Helden müssen exakt zum Zeitpunkt XYZ an Ort ABC auftauchen, da sich sonst der Schwarzmagier dort langweilt und sein dunkles Ritual zwangsläufig das auftauchen von Helden als Komponente benötigt"
- die Würfeltabellen wurden irgendwann nervig "ja ich geh in den Ort rein und *würfel* 11 weil *würfel* 18 - was gibts neues, Meister?"
- mich persönlich das Abenteuer einfach nicht gefesselt hat.

ich geb mal 3


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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 11.04.2010 04:59 
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Ich hab mal 4 Punkte gegeben. Zwar braucht das Ende mit Pardona größere Überarbeitungen, aber das Abenteuer bis dahin und Konzeptionell sind sehr gelungen. Es gibt viele tolle Schauplätze, NSCs und Handlungsmöglichkeiten und auch viel Flair. Mit etwas (aber im Vergleich zu anderen Kampagnenabenteuern vernachlässigbar wenig) Arbeit lässt sich da ganz großes Kino draus machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 17.06.2010 14:44 
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Wohnort: Münster
Das Abenteuer bekommt von mir 4 Punkte.

Grundsätzlich gefällt mir der modulare Aufbau, der den Helden viel Freiheiten lässt. Dem Meister wird aber viel Arbeit aufgebürdet, was dann (wie üblich) mit "können Sie speziell an die Gruppe anpassen" verkauft wird. Eine Übersichtskarte mit Markern für vorgeschlagene Vampirpositionen mit Liste mit deren Typen kombiniert mit entsprechenden Beschreibungen ihrer Fähigkeiten hätte mir deutlich mehr geholfen als die ausgearbeiteten Szenen im Abenteuer.
Lage und Hinführung zum Finale finde ich ebenso unbefriedigend, da sich dies in meinen Augen nicht wirklich harmonisch in den Rest einfügt. Das Potential des Erzvampirs wird auch verschenkt und am Ende ist für die Helden wieder nur Zusehen angesagt, hier wären mir echte, kleine Eingreifmöglichkeiten sehr lieb gewesen. Die vorgeschlagenen Möglichkeiten gehen zwar in diese Richtung, ich finde sie aber unzureichend.

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54 74 90 2014 so stimmen wir alle ein
mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Bein
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 Betreff des Beitrags: Re: SG1.2 Unsterbliche Gier
BeitragVerfasst: 30.06.2010 14:06 
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Registriert: 30.06.2010
Das Abenteuer hat seine Schwächen, gefiel mir jedoch besser als Alptraum ohne Ende. Die Stimmung Weidens im Winter und in den einzelnen Weilern haben mir sehr zugesagt.
Das Auftauchen Pardonas ist, glaube ich, nicht negativ aufgenommen worden, eher im Gegenteil (natürlich waren die Spieler auch erst einmal ein wenig perplex, was die Szene sollte, aber nicht im negativen Sinne). Die Vampirjagd fand ich sehr schön, insbesondere deshalb, weil die Szene im Hause Menzheim 1A verlaufen ist: die Spieler waren merkwürdigerweise überhaupt nicht misstrauisch (eventuell weil sie vorher eine Person kompett falsch verdächtigt hatten). Man nahm zunächst ein gemeinsames Bad mit dem Baron und seiner Tochter. Danach verschwanden die meisten auf ihre Zimmer zum Schlafen. Einer der Helden ging natürlich mit aufs Zimmer der Tochter. In der Nacht schlug dann der Baron zu - die Helden waren natürlich relativ unvorbereitet (und einer sowieso gerade anderweitig beschäftigt).
Meine Versuche die Spieler für die Astronomie zu begeistern waren weniger fruchtbar. So haben die Beispieltexte zur Sterndeutung vorallem für Stirnrunzeln und Schmunzeln gesorgt. Ich weiß nicht mehr genau, wie ich es geschafft habe letztlich auf den Turm aufmerksam zu machen, aber das ist natürlich ein heikle Sache. Der Erzvampir konnte dank der Leichtsinnigkeit der Helden recht einfach entkommen. Das Finale war natürlich ein wenig Kino, aber ok.
Besonders war das Abenteuer außerdem in unserem Fall, weil ein SC gestorben ist (ich bin ein Kuschelmeister, der es meistens allen Recht machen will und Heldentode sind so gut wie nicht existent). Für den Tod war die Jäger-Vampirin verantwortlich (meiner Meinung nach eindeutig der tödlichste der Vampire) und eine etwas merkwürdige Entscheidung des Spielers.
Total bescheuert ist natürlich die Anordnung der Texte und Werte im Abenteuer, aber das wurde ja bereits mehrfach kritisiert.
Vier Sterne.


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